Fussverkehr Schweiz
Unsere Themen
- Verkehrssicherheit

Verkehrssicherheit

Jedes Jahr verunfallen 3000 FussgängerInnen im Verkehr.

«Fussverkehr Schweiz» setzt sich dafür ein, dass der Verkehr so gestaltet ist, dass keine Fussgängerin und kein Fussgänger mehr schwer verunfallt. Fussverkehr Schweiz orientiert sich an der Vision Zero visionzero.php und geht dabei vom Modell der Koexistenz aller im Verkehr aus.

«Fussverkehr Schweiz» macht zu diesem Zweck regelmässig Kampagnenarbeit


Zu Fuss im hohen Alter

Ältere FussgängerInnen sind deutlich häufiger in einen Unfall verwickelt als junge.
Zusammen mit dem Kabarettisten Emil hat «Fussverkehr Schweiz» darum eine
Kampagne lanciert, welche aufzeigt, worauf ältere Menschen im Verkehr achten müssen.
Kampagne «Zu Fuss im hohen Alter»


Sicher zur Schule - sicher nach Hause! Das ABC der Schulwegsicherung

«Fussverkehr Schweiz» hat eine neue Publikation erarbeitet, welche den Schulweg mit all seinen Fazetten beleuchtet.
www.schulweg.ch


Verhalten am Fussgängerstreifen

In einer Forschungsarbeit wurde das Verhalten der Fussgänger und der Autlenkenden am Fussgängerstreifen analysiert. Die Forschungsarbeit steht zum Download bereit oder kann bei uns bestellt werden.
siehe Publikationen


Fuss- und Veloverkehr auf gemeinsamen Flächen

Velofahrende flüchten vor dem aggressiven Strassenverkehr auf das Trottoir und in die Fussgängerzone, FussängerInnen fühlen sich dadurch verunsichert und bedroht. Die Interessenverbände für den Fuss- und Veloverkehr wollen den täglichen Kampf auf dem Trottoir beenden. Eine neue Broschüre zeigt wie.


Dossier Fussverkehr (bfu)

Die bfu hat ein «Sicherheitsdossier Fussverkehr» erarbeitet. Das 400 Seiten starke Buch ist ein umfassendes Nachschlagewert zum Thema Fussgängersicherheit. Neben einer fundierten Analyse des Unfallgeschehens benennt es Risikofaktoren und schlägt Präventionsmassnahmen vor.
Das Unfallgeschehen ist erstmals in dieser Detaillierungsstufe aufgearbeitet und enthält verschiedene Analysen, die zeigen, wo die besonderen Gefahren liegen. So werden beispielsweise 81% der FussgängerInnen bei signalisiertem Tempo 50 schwer verletzt oder getötet, 14% bei höheren Tempi und nur 5% auf Strassen auf denen Tempo 20 oder 30 gilt. Auch die Risikofaktoren werden detailliert geschildert, z.B. auch die Gefährdung durch Überschreiten der Geschwindigkeitslimite, Missachten des Vortritts am Fussgängerstreifen oder auch durch ungeeignete Fahrzeugfronten. Bei den Massnahmen wird eine Verbesserung der Infrastruktur für FussgängerInnen gefordert, wie lückelose Fusswegnetze und bei Querungen adäquate fussgängerspezifische Massnahmen gefordert.
Leider fehlt aber der bfu in verschiedenen Bereichen der Mut, wirkungsvolle Massnahmen vorzuschlagen. So wird am Geschwindigkeitsregime auf Hauptstrassen nicht gerüttelt. Obwohl aus der Analyse klar hervorgeht, dass tiefere Geschwindigkeiten auch auf Hauptstrassen aus Sicht der Fussgängersicherheit unabdingbar wären, werden keine entsprechenden Massnahmen gefordert. Auch die Ablenkung durch Handy (mit und ohne Freisprechanlage) wird als hoch gefährlich eingestuft, ein Verbot des Telefonierens während des Fahrens aber als politisch nicht umsetzbar wieder aus dem Empfehlungen gestrichen.
Auch bei der Gestaltung der Fahrzeugfronten soll die Schweiz nicht fortschrittlicher als die EU sein.

Dossier Fussverkehr bfu


Sicherheit ist kein Zufall
Aktion "Gelbes Zebra" wurde am 7. April 2004 lanciert

Der Fussgänger-Vortritt auf den Zebra-Streifen muss von den Fahrerinnen und Fahrern besser beachtet werden. Die zu Fuss Gehenden dürfen die Fahrbahn aber nur betreten, wenn ein herannahendes Fahrzeug ohne Probleme anhalten kann. Die Sicherheit im Strassenverkehr wird erhöht, wenn sich alle Verkehrsteilnehmenden partnerschaftlich verhalten. Dazu sollen die zwei mal fünf Regeln beitragen, die von Fussverkehr Schweiz gemeinsam mit dem Touring Club Schweiz und in Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) und anderen Fachstellen erarbeitet worden sind.

Details siehe Aktion Gelbes Zebra


Verkehrssicherheitskampagne in der Stadt Zürich
«Partnerschaft im Strassenverkehr»


Die Stadtpolizei Zürich hat gemeinsam mit den Verkehrsverbänden TCS, ACS, IG Velo und «Fussverkehr Schweiz» eine gemeinsame Kampagne unter dem Titel "Partnerschaft im Strassenverkehr" lanciert.

Details siehe unter Partnerschaft im Verkehr