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Fachtagung Fuss- und Veloverkehr: Nur was gezählt wird, zählt
Verhalten am Fussgängerstreifen
Verkehrssicherheitskampagne: Auch im hohen Alter sicher zu Fuss unterwegs
Neue Broschüre zur Schulwegsicherung
Einkauf zu Fuss oder mit dem Velo – auch diese Kunden wollen Könige sein
«Flâneur d'Or 2008» - Fussverkehrspreis Infrastruktur
Vorübergehende Benützung des öffentlichen Raumes
Unfallgeschehen in Begegnungszonen
Film zu Begegnungszonen «Priorität zu Fuss»

Fachtagung: Fuss- und Veloverkehr:
Nur was gezählt wird, zählt
Bessere Datengrundlagen für den Langsamverkehr
Dienstag 8. Juni 2010
Hochschule Rapperswil, Aula
Quantitativ und qualitativ geeignete Datengrundlagen sind die Basis für
Infrastrukturprojekte sowie für die Evaluation und Umsetzung von Fördermassnahmen
aller Art. Noch immer bestehen kaum Zahlen zu Frequenzen und Aufenthalt
auf Strassen, Wegen und Plätzen von Personen, die zu Fuss oder mit
dem Velo unterwegs sind. Bei der Lancierung von Projekten zeigt sich immer
wieder die Schwierigkeit, dass geeignete Datengrundlagen fehlen. Der Anteil
und die Bedeutung des Fuss- und Veloverkehrs werden oft nur abgeschätzt
und meistens auch unterschätzt. Für die Argumentation und die
bessere Wahrnehmung des Fuss- und Veloverkehrs in der Politik und der Öffentlichkeit
sind messbare Grundlagen erforderlich, denn es zählt nur, was gezählt
wird.
In den letzten Jahren sind an verschiedenen Orten Erhebungen durchgeführt
worden. Dabei konnten wertvolle Erkenntnisse über Methodik, Genauigkeit
und Aussagekraft ermittelt werden. Neue Erhebungskonzepte sind in Vorbereitung.
Die Tagung zeigt den Stand der Entwicklung und der Erfahrungen auf und liefert
wertvolle Hinweise für die Konzipierung von künftigen Erhebungen.
Organisation: Fussverkehr Schweiz und Hochschule Rapperswil, Abt. Raumplanung
Patronat: Bundesamt für Strassen, ASTRA
Partner: Pro Velo Schweiz, Schweizerische Velokonferenz
Detailprogramm
Anmeldung
Verhalten am FussgängerstreifenForschungsprojekt zur Interaktion zwischen Mittels Videoaufnahmen bei zehn verschiedenen Situationen am Fussgängerstreifen wurden 1'560 Interaktionen zwischen Lenkenden und FussgängerInnen ausgewertet. |
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So konnte insbesondere nachgewiesen werden, dass sich die Fussgängerschutzinseln in mehrfacher Weise positiv auf das Verhalten der FussgängerInnen auswirken:
- Bei Inseln wird das Queren gebündelt.
- Die Anhaltequoten der Fahrzeuglenkenden erhöhen sich deulich.
- Eine Verbesserung ergibt sich insbesondere beim Verhalten auf der zweiten
Fahrbahnhälfte, wo die Fahrzeuglenker vorausschauend anhalten, bevor sie dazu
verpflichtet wären. - Die Kommunikation zwischen FussgängerInnen und Lenkenden wird durch die Mittelinsel verbessert. Dies zeigt sich beispielsweise an der höheren Anzahl von Leuten, die sich durch ein Handzeichen bei den Autolenkenden bedanken.
Untersucht wurden auch Unterschiede im Verhalten von Kindern, Erwachsenen
und älteren Leuten, Einzelpersonen versus Zweier- oder grössere
Gruppen.
Der Bericht steht zum Download
bereit oder kann bei den Publikationen
bestellt werden
Auch im hohen Alter sicher zu Fuss unterwegs«Fussverkehr Schweiz» lanciert Verkehrssicherheitskampagne
Für viele alte Menschen ist zu Fuss gehen mit Autonomie, Lebensqualität
und Lebenslust verbunden. Als Fussgängerinnen und Fussgänger
sind sie jedoch auf den Strassen besonders gefährdet. «Fussverkehr
Schweiz» lanciert deshalb – zusammen mit dem Kabarettisten
Emil – eine Kampagne unter dem Titel «Sicher zu Fuss –
auch im hohen Alter». Erhältlich sind eine Broschüre
für Fachpersonen im Pflegebereich und ein Faltblatt für
alte Menschen.
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Einkauf zu Fuss oder mit dem Velo –
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SchulwegeWir alle erinnern uns an angenehme und unangenehme Schulwegerlebnisse. |
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Fussverkehr Schweiz hat eine neue Broschüre zur Schulwegsicherung
herausgegeben.
Weitere Informationen siehe www.schulweg.ch
(Juni 2009)
» Top
Baden und Ennetbaden gewinnen den «Flâneur d'Or» |
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Öffentliche Räume, Wege und Plätze, die zum Flanieren einladen,
ein zusammenhängendes, attraktives und sicheres Fusswegnetz, dies sind
Projekte, die mit der Auszeichnung «Flâneur d'Or 2008»
– Fussverkehrspreis Infrastruktur prämiert werden.
Der Hauptpreis geht an das gemeindeübergreifende Projekt von Limmatsteg
und Promena-denlift, mit dem eine neue Verbindung zwischen Baden und Ennetbaden
geschaffen wurde. (Feb. 2009)
Details siehe www.flaneurdor.ch
Vorübergehende Benützung des öffentlichen Grundes
Der Druck auf den öffentlichen Grund wächst. Boulevard Cafés
sind im Trend, Sitzmöglichkeiten im Freien sind gefragt. Geschäfte
präsentieren ihre Waren im Strassenraum, Werbeplakate, sogenannte Kundenstopper,
versuchen die Kunden in die Geschäfte zu locken. Fussverkehr Schweiz
hat eine Übersicht, über die verschiedenen Regelungen zusammengestellt.
Für die Gesuchsteller hilft er abzuschätzen, welche Elemente in
der Regel kritisch bewertet werden und welche bewilligungsfähig sind.
Als Arbeitshilfe für Städte und Gemeinden, die noch keine solchen
Richtlinien erarbeitet haben, können Hinweise gegeben werden, welche
Aspekte bei der Bewilligung zu berücksichtigen sind und er gibt Formulierungshilfen
für diesbezügliche Auflagen.
( Aug. 2008)
Bericht: Vorübergehende Benützung des öffentlichen Grundes
Weitere Hinweise
Benutzung
des öffentlichen Grundes
Unfallgeschehen in Begegnungszonen
Bei der Einrichtung von neuen Begegnungszonen werden oft Befürchtungen
geäussert, dass die geringe Regelungsdichte zu Verunsicherungen und
zu gefährlichen Situationen führen könnte. In einer Untersuchung
wurde das Unfallgeschehen in vier Begegnungszonen vor und nach Einführung
des Regimes "Begegnungzsone" analysiert. Es handelt sich dabei
um Begegnungszonen mit relativ hohem Verkehrsaufkommen; Burgdorf, Biel,
Lyss und Einsiedeln.
Bericht: Unfallgeschehen
in Begegnungszonen (Juli 2008)
Film zu Begegnungszonen:
«Priorität zu Fuss !»
In Begegnungszonen gilt Tempo 20. FussgängerInnen haben Vortritt.
Doch wie funktionieren Begegnungszonen in der Praxis? In einem 14 minütigen
Film werden anhand dreier Beispiele aus Burgdorf, Biel und St. Gallen die
Funktionsweise dargestellt und die Entstehung der Begegnungszonen nachgezeichnet.
Fachleute kommen zu Wort und gehen auf Erfolge, Schwierigkeiten und Widerstände
ein.
Download als Webversion 50 MB (avi-Format : 16 : 9) in 3 Sprachversionen
«Priorität zu Fuss !» (deutsch)
«Putting Pedestrians First !» (english)
«Piétons d'abord !» (français)
Nicht alle Media-Player sind in der Lage den Film fehlerfrei abzuspielen.
Wir empfehlen den VLC- Mediaplayer download www.videolan.org/vlc
Für eine korrekte Wiedergabe, im Fenster das Wort "Video"
anklicken und im Menu "Seitenverhältnis" die Grösse
"16 : 9" auswählen.
Bestellung als DVD Fr. 25.- DVD-Bestellung
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| Letzte Änderung: 12.03.2010 | Fussverkehr Schweiz Klosbachstrasse 48 CH-8032 Zürich |
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